Außerplanmäßiger Professor für Philosophie mit dem Schwerpunkt Wissenschaftstheorie an der Technischen Universität Chemnitz

- Studium der Physik und Forschungsstudium in Philosophie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
- Diplom (Dipl.-Phys.) und Promotion (Dr. phil.) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
- Habilitation an der Technischen Universität Chemnitz mit einem philosophischen Thema (Privatdozent, venia legendi)
- Lehramt in den Fächern Physik und Mathematik
- Ausbildung als Nachhaltigkeitsmanager
- Vorstandsmitglied der Philosophisch-Politischen Akademie e.V. (PPA)
- Schöffe (ehrenamtlicher Richter) und Mitglied der Vereinigung der Ehrenamtlichen Richterinnen und Richter Mitteldeutschlands e.V. (VERM)
Arbeits- und Interessenschwerpunkte
- Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie
- Kritische Philosophie (J.F. Fries und L. Nelson)
- Philosophy of Mind
- Unternehmensethik
- Nachhaltigkeitsmanagement
- Didaktik der Physikunterrichts
Neuerscheinung:
Kleines philosophisches ABC. 77 Fragen für Selbstdenker
Als Einführung in das philosophische Denken richtet sich das Sachbuch Kleines philosophisches ABC. 77 Fragen für Selbstdenker an alle, die über wenig oder kein Vorwissen in Philosophie verfügen, aber Spaß am Nach- und Weiterdenken haben. In Anlehnung an Voltaires 1764 veröffentlichtes Philosophisches Taschenwörterbuch will es die Leser durch eine Sammlung kleiner Artikel zum kritischen Nachfragen anregen, um sich gegen Vorurteile, Fehlschlüsse und Intoleranz positionieren zu können. Das Buch sensibilisiert gegen fertige Deutungsschablonen, Ideologien, den Anspruch auf letztgültige Antworten und möchte zum Prüfen hergebrachter Normen motivieren. Es behandelt fragend Themen wie Außenwelt, Bewusstsein, Freiheit, Gott, Ich, Liebe, Materie, Nichts, Objektivität, Realität, Schönheit, Sex oder Zufall. Vor allem sollen die Leser zum Selbstdenken, dem wichtigsten Instrument der Philosophie, inspiriert werden.
| Am 23.02. 2026 bei Königshausen & Neumann erschienen
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Über die Bedingungen der Möglichkeit für Frieden
Im Jahr 1795 verfasste Immanuel Kant die kleine, aber bedeutende Schrift „Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf“. Darin formuliert er ein philosophisches Regelwerk für die Politik, das zwar eine Utopie bleibt, aber dennoch Gedanken enthält, die bis heute programmatisch sind (wie etwa die Beispiele Völkerbund und UNO zeigen). Auch für die Philosophen Grete Hermann (1901-1984) und Carl Friedrich von Weizsäcker (1912-2007) spielt das Thema der Friedenssicherung eine zentrale Rolle. Worin besteht die Aktualität dieser Überlegungen? Inwiefern helfen solche Gedanken in politisch unruhigen Zeiten?
Mo., 14. 12. 2026, 11.01.2027, 18:45 - 20:15 Uhr
VHS Chemnitz, Onlineveranstaltung
"Über wichtige Dinge soll man nicht blind urteilen." (Aus Heraklits Schrift 'Über die Natur'. In: Philosophisches Lesebuch. Hrsg. von Hans-Georg Gadamer. Bd. 1, Frankfurt a. M. 1989, S. 28)
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