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Texte

Jakob Fries. Eine Philosophie der exakten Wissenschaften (1994)

Sein Standbild steht am Fürstengraben, einer Straße, die den Pulverturm (einen der Ecktürme der einstigen Jenaer Stadtmauer) mit dem Hauptgebäude der Universität verbindet und von den Büsten berühmter Jenenser Gelehrter flankiert wird, zwei Philosophenschulen beriefen sich auf seine Lehren, berühmte Wissenschaftler nahmen Stellung zu seinen Werken, und doch ist sein Name verhältnismäßig wenig bekannt: Jakob Friedrich Fries. Wer war er, und was machte seine Philosophie gerade für Mathematiker und Naturwissenschaftler so attraktiv? Jakob Friedrich Fries wurde am 23. August 1773 in Barby an der Elbe geboren. Da Fries’ Vater aufgrund seiner vielen Reisen wenig Zeit hatte, gab er seine beiden Söhne, deren ältester Jakob Friedrich war, 1778 in die Herrnhutischen Lehranstalten in Niesky.

 

 

Transzendentalphilosophie und moderne Physik (1998)

 

Im endenden 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist die auf der Newton’schen Mechanik basierende Physik von einer Grundlagenkrise erschüttert, die erst durch die Spezielle Relativitätstheorie (1905) beigelegt wird. Allerdings führt die Spezielle Relativitätstheorie zu einer Relativierung von bislang als absolut (bezugssystemunabhängig) angesehenen Größen (wie z. B. Längen, Zeitintervalle, Gleichzeitigkeit). Es entsteht ein neues Raum-Zeit-Konzept. Als Niels Bohr im Jahre 1913 ein neues Atommodell vorstellt, das die Einführung sprunghafter, vermeintlich kausal nicht erklärbarer physikalischer Zustandsänderungen erzwingt, bahnt sich auch ein neues Bild von der Struktur der Materie an. Die folgenden Jahre bringen weitere einschneidende Konsequenzen mit sich. Angesichts dieser Sachlage sieht sich die Transzendentalphilosophie mit der Frage konfrontiert, welche Rolle die kantischen Vorstellungen von Substanz, Kausalität, Wechselwirkung, Modalität usw. bei der Interpretation der modernen Physik spielen und welches Verhältnis zwischen Kants Lehre von Raum und Zeit und der Raum-Zeit-Konzeption der Relativitätstheorie besteht.

 

 

Nelsons Beweis der Unmöglichkeit der Erkenntnistheorie (1999)

 

Die Frage nach der Möglichkeit einer Erkenntnistheorie beantwortet Leonard Nelson mit dem Hinweis auf die Widersprüchlichkeit eines erkenntnistheoretischen Kriteriums, das man zur Unterscheidung zwischen wahren und nicht wahren Erkenntnissen benötigt. Nelson schließt von der Widersprüchlichkeit eines solchen Kriteriums auf die Unmöglichkeit der Erkenntnistheorie.

 

In Conversation with Rene Saran (2008) 

 

 

Leonard Nelson und die Naturwissenschaften (2011)

 

Naturwissenschaften, Mathematik und Logik waren für Nelson von zentraler Bedeutung. Er pflegte bereits als Jugendlicher intensive Kontakte zu Naturwissenschaftlern und Mathematikern. Dadurch erhielt er Anregungen, die von Anfang an seine philosophischen Ansätze beeinflussten. Inspiriert von der Kant-Fries’schen Philosophie und der Axiomatik der Mathematik, konzipierte Nelson seine Philosophie als exakte Wissenschaft. Nelson übernimmt Kants Lehre von den Grundsätzen des reinen Verstandes. Bei diesen Grundsätzen handelt es sich um acht Prinzipien, die als Bedingungen der Möglichkeit für Erfahrung angesehen werden. Die Grundsätze entsprechen den vier Kategorien (Quantität, Qualität, Relation und Modalität). Keine empirisch gefundene Gesetzmäßigkeit könne diesen Grundsätzen widersprechen. Deshalb lehnt er das „Relativitätsprinzip der Elektrodynamik“ mit dem Argument ab, es verhindere die Anwendung der dritten Analogie der Erfahrung insofern, als es den Verzicht auf den Begriff der Gleichzeitigkeit von Naturerscheinungen erzwinge.

 

 

Präsentation: Philosophie der Raum-Zeit - gestern und heute. Eine paradoxe Geschichte (TU Chemnitz, 13. 04. 2011)

 

 

Zwei Briefe: U. Siebert und K. Herrmann (November 2016)

 

 

 

Lernhilfsmittel

 

Das Einheitenlineal

In der Mathematik, in der Physik und in anderen Fächern kommen häufig Werte mit Einheiten und Einheitenvorsätzen (z.B. 134,8 kN) vor.

Schwierigkeiten bereitet mitunter die Umrechnung dieser Einheiten und Einheitenvorsätze. Wie erfolgt z. B. die Umrechnung von m² in Ar oder von Hektoliter in m³ ? Hürden stellen auch die weniger gebräuchlichen Einheitenvorsätze (Mikro, Nano, Tera usw.) dar. Wie rechnet man z.B. 1788,9 kJ in MJ oder GJ um?

Zwar existieren Tabellen, die die Umrechnungsfaktoren liefern, doch sind diese für den Nutzer nicht immer einfach handhabbar. Im Internet angebotene Einheitenrechner sind zwar leistungsfähig, aber nicht in jeder Situation verfügbar.

Das Einheitenlineal schließt diese Lücke. Es ermöglicht eine spielerisch leichte Umrechnung von Einheiten und Einheitenvorsätzen. Die Handhabung des Lineals ist intuitiv und bedarf keiner großen Erläuterung. Einerseits erlaubt das Lineal eine Umrechnung nach „Rezept“, anderseits liegt sein Wert darin, dass es eine anschauliche Vorstellung von den betreffenden Einheiten und Einheitenvorsätzen vermittelt. (Prioritätsnachweis: www.prioritaetsnachweis.de )

 

Das Prozentlineal

Steht die Aufgabe, eine Angabe von Prozent in Promille, ppm oder ppb umzurechnen, sind mitunter die Umrechnungsfaktoren nicht immer präsent. Das Prozentlineal bietet eine ideale Hilfe.

 

Es ermöglicht eine spielerisch leichte Umrechnung einer beliebigen Zahl in Prozent, Promille, ppm, ppb und natürlich auch umgekehrt. Die Handhabung des Lineals ist intuitiv und bedarf keiner großen Erläuterung. Einerseits ermöglicht das Lineal eine Umrechnung nach „Rezept“, anderseits liegt sein Wert darin, dass es eine anschauliche Vorstellung von den betreffenden Angaben vermittelt. (Prioritätsnachweis: www.prioritaetsnachweis.de )